Fuhrberger Zimmerei - seit 1994

1. Oktober 2015
Echo

Backhaus in Norddrebber eröffnet

Butterkuchen satt: Förderverein und Arbeitsgruppe dankte den Helfern

NORDDREBBER Viele Anwohner aus Norddrebber kennen es noch an seinem ursprünglichen Platz - das im 19. Jahrhundert erbaute Backhaus, das bis vor ein paar Jahren noch auf einem anderen Grundstück im Dorf stand. Um es vor dem endgültigen Verfall zu retten, wurde das baufällige Gebäude abgetragen.

Um das alte Haus und den Backofen Schritt für Schritt wieder aufzubauen, gründete sich die „AG Backhaus“ im Förderverein Norddrebber. Das alte Fachwerkhaus wurde dank eines großzügigen Einsatzes der Fuhrberger Zimmerei restauriert und auf dem neuen Standort am Dorfgemeinschaftshaus in Norddrebber wieder aufgebaut. Danach erfolgte der Bau des Lehm-Backofens in Eigenarbeit und die längere Trocknungszeit sowie die Installation der Elektrik, der Wasserrohre und des Pflasters im Innen- und Außenbereich. Nicht zu vergessen die Inneneinrichtung mit der Anschaffung einer alten Knetmaschine, alten Bäckertischen und den diversen Bäckerutensilien. Bei alledem wurde darauf geachtet, den historischen Charakter des Gebäudes zu bewahren.

MITGLIEDER der Arbeitsgruppe Backhaus im Förderverein Nordrebber freuen sich über den gelungenen Tag, die große Resonanz und die Fertigstellung des wiederaufgebauten Backhauses. Foto: privat 

Alle Arbeiten wurden in Eigenleistung durchgeführt und mit Hilfe von großzügigen Spenden der Fuhrberger Zimmerei, der Sparkasse Walsrode, des Heidekreises, des Landschaftsverbandes Lüneburg, der Windparkgemeinschaft Suderbruch, der Landfrauen und mehrerer Privatpersonen ermöglicht.

Nun erstrahlt das grundlegend restaurierte alte Backhaus wieder in neuem Glanz direkt neben dem Dorfgemeinschaftshaus in Norddrebber.

Grund genug, um am 12. September das ganze Dorf und die Sponsoren einzuladen und gemeinsam zu feiern. In der Eröffnungsrede dankte Stefan Dreesmann im Namen der Arbeitsgruppe und des Fördervereins Norddrebber noch einmal ganz herzlich allen Spendern, insbesondere Rudi Schmitt aus Eickeloh, der mit seiner Fachkenntnis von Anfang an das Projekt unterstützt hat und wertvolle Tipps beim Bau und den ersten Backversuchen geben konnte. Im Anschluss konnte jeder dann unter dem Motto „Butterkuchen satt“ die bisher erworbenen Backkünste der Arbeitsgruppe testen. Neben 13 großen Blechen warmen Butterkuchens gab es anschließend noch verschiedene Varianten von Flammkuchen aus dem heißen Backofen.

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