Fuhrberger Zimmerei - seit 1994

31. Mai 2010
Nordhannoversche Zeitung

Poloturnier in Maspe

Das Rahmenprogramm ist dem Sport ebenbürtig

Mit einem vielfältigen Angebot hat das Poloturnier in Maspe am Wochenende 4600 Besucher, die zum Teil eine weite Anreise in Kauf genommen haben, begeistert.

MASPE. Der Polosport ist untrennbar mit Maspe verbunden. Tausende Besucher verfolgten am Wochenende wieder Reiter und Pferde im hohen Galopp und begutachteten die Angebote der vielen Aussteller. Die Zuschauer fühlten sich sichtlich wohl, vor allem bei bestem Wetter am Sonnabend: „Die Anlage ist sehr schön und gepflegt, und das Ambiente ist super“, sagte Besucherin Gabriele Ulrich, die extra aus Heide in Schleswig-Holstein angereist war und gemeinsam mit Valentina Jüchter und Karin Deutschmann-John an den Zelten der Ausssteller flanierte.

Viele Besucher genießen die Sonnenstrahlen und die Spiele. Foto: Junker

Früh übt sich: Während sein Vater Juan Correa auf dem Feld Polo spielt, versucht sich Luca im Kinderbereich am Schläger. Foto: Junker

Neben dem Turnier zählte vor allem das abwechslungsreiche Rahmenprogramm zu den Höhpunkten: die Böhmer Herrier Meute zum Beispiel, die über den Platz fegte, oder Pferdephysiotherapeutin Christel Aue, die Mensch und Tier vor den Augen der Besucher behandelte. Viel Applaus bekam auch Tiertrainerin Anna Krüger: Ihr trainiertes Pferd legte sich zum Beispiel vor den Besuchern auf den Boden: „Ein großer Vertrauensbeweis“, sagte Mirja Pflug, Sprecherin des Polo-Clubs, dazu.

Wer fleißige Handwerker sehen will, wird in Maspe fündig: Christian Zeymer (links) und Horst Kuhlmann zeigen einen handgeschnitzten Torbogen. Foto: Junker

Die Aussteller Christian Zeymer und Horst Kuhlmann aus Fuhrberg, die bundesweit Fachwerkhäuser bauen und auch das Eingangsportal des Poloplatzes in typischer Zimmermannsarbeit errichtet haben, genossen das bunte Treiben rund um das Turnier ebenfalls: „Es ist ein Sehen und Gesehen werden – hier können wir unseren Bekanntheitsgrad steigern“, sagte Zeymer. Gleiches erhofften sich die Mitarbeiter der Childwatch-Foundation, die in Hannover ein Therapiezentrum für Kinder, die unter Gewalt gelitten haben, führen. Das Angebot der Stiftung kam vielen Eltern zupass: Im abgesperrten Bereich konnte sich der Nachwuchs beim Spielen, Basteln und Schminken vergnügen – und das für einen guten Zweck, denn für jedes Tor beim Polospiel zahlten die Veranstalter 10 Euro in die Stiftungskasse.

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